Am 20. Mai ist der Sonntag der heiligen Väter des 1. Ökumenischen Konzils von Nicäa

Besondere Gottesdienste in Brühl um 7:45 Uhr, in Wesseling um 10:30 Uhr

Am Sonntag, den 20. Mai, ehren wir die heiligen Väter des 1. Ökumenischen Konzils von Nicäa. Es war das erste bedeutende Konzil der Christenheit und es wurden wichtige Entscheidungen zur christlichen Glaubenslehre getroffen, die teilweise bis heute gültig sind.

Das Konzil:

Das 1. Konzil von Nicäa (das heutige Iznik in der Türkei) wurde im Jahr 325 von Kaiser Konstantin einberufen. Teilnehmer waren Bischöfe des gesamten römischen Reiches. Hauptsächlich sollte das Konzil den „Arianischen Streit“ um die Wesenheit Christi und die Dreifaltigkeit beilegen. Die Anhänger des Arianismus (benannt nach Arius aus Alexandria) betrachteten Christus nicht als göttlich, sondern als höchstes Geschöpf. Kaiser Konstantin erhoffte sich von dem Konzil, durch die Einigung der christlichen Lehre, stabilisierende Effekte auf sein Reich, das in einen westlichen und einen östlichen Teil auseinander zu fallen drohte. So griff Kaiser Konstantin aktiv in das Geschehen des Konzils ein und beeinflusste die Ergebnisse. Letztendlich setzten sich die Anhänger der Trinität vorläufig gegen die Arianer durch und es wurde das Glaubensbekenntnis von Nicäa formuliert. Weitere Ergebnisse wurden in 20 Kanons festgeschrieben.

Die heiligen Väter des 1. Ökumenischen Konzils:

Die heiligen Väter des 1. Ökumenischen Konzils sind die 318 teilnehmenden Bischöfe. Angeführt wurden sie von Kaiser Konstantin, der sich selber als „Bischof für Außenangelegenheiten“ bezeichnete.